The Great Wide North

Work & Travel Kanada

Autor: Julius

Weiße und kalte Adventszeit

Da ich bereits einen Job Anfang November in Banff gefunden habe, gab es für mich keinen Grund nach Toronto weiterzuziehen. Wie sich mein Tagesablauf und meine Freizeit durch die neue Arbeit verändert

hat und wie ich mich in Banff zurecht finde erfahrt ihr hier.

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Cascade Mountain und Icefield Parkway Galerie

Banff Galerie

Vancouver bis Kelowna Galerie

Vom Sommer in Kelowna in den Winter in Banff

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Auf unserer Suche nach einer Bleibe für den Winter zieht es uns weiter in die Rocky Mountains hinein. Genauer gesagt über Kelowna nach Banff. Für unser Wetter bedeutet dies, noch ein letztes Mal heiß und dann geht es in den beginnenden Winter in Banff.

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Auto kaufen oder mieten

Da Kanada wirklich sehr groß ist und man beim Work & Travel ja eigentlich das ganze Land bereisen möchte, stellt sich früher oder später die Frage ob man sich ein Auto kaufen oder mieten möchte.

Variante 1: Auto mieten

Wann lohnt es sich ein Auto zu mieten

Es gibt eine ganze Reihe von Argumenten die für einen Mietwagen anstelle eines eigenen Autos sprechen.

Für die meisten geplanten Roadtrips können wir nur zu einem Mietwagen raten.

In diesem Falle braucht man das Auto nur für einen relativ kurzen Zeitraum. Hier stellt sich zumindest für uns die Frage nicht ob wir ein Auto kaufen möchten. Grund dafür ist, dass man sich bei einem Mietwagen keine Sorge um Reparaturen  machen muss. Die Autos sind meistens sehr neu und wenn man Irgendwo liegen bleibt haben die Anbieter meist einen Abschleppdienst. Hat man nicht durch Unachtsamkeit für die Panne gesorgt, wird einem auch ohne Umstände ein neues Auto zur Verfügung gestellt.

Was es zu beachten gibt

In Kanada und den USA ist man bei den Autovermietern erst mit 25 Volljährig und so bezahlt man oft astronomische „Underage fees“, also einen Minderjährigkeitszuschlag.

Hier kann man sich prima bei den Anbietern ihrer Website informieren. Bei unsererm ersten Aufenthalt in Kanada entschieden wir uns für den Alamo. Hier gab es die günstigsten Angebote, allerdings war auch ein volljähriger Fahrer dabei sodass wir keine fees bezahlen mussten.

Seid ihr minderjährig, so können wir euch den Anbieter Sixt empfehlen. Diesen gibt es zudem auch in Deutschland.

Beachten solltet ihr auch dass ihr ein unbegrenztes Meilen Paket dabei habt, sonst werden euch die Meilen die ihr „zu viel“ gefahren seid sehr teuer berechnet.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass ihr vor der Reise die Bedingungen des Autovermieters durchlest. Verstoße die nachgewiesen werden können werden für euch immer sehr teuer.

Zudem solltet ihr vor der Reise euer Auto genauesten auf eventuelle Mängel untersuchen. Schließlich wollt ihr nach der Reise nicht für eine nicht verschuldete Delle zur Verantwortung gezogen werden. Hier gilt also, Fotos machen sowie Notizen mit Beschreibungen der Mängel.

Ihr solltet zudem bevor ihr mit dem Auto auf Tour geht alle Personen die hinter dem Steuer sitzen werden versichern. Ansonsten können Unfälle unangenehm teuer werden, egal ob euer Fahrer am Unfall  schuld war oder nicht.

Welches Auto ist das richtige

Das hängt natürlich am meisten von eurem Budget ab.

Ist diese sehr begrenzt, so schaut doch einfach dass ihr den keinsten und günstigsten Wagen bekommt der trotzdem euren Ansprüchen gerecht wird.

Sehr schön ist es natürlich bei einem Auto, wenn man die hinteren Sitze umklappen kann und somit im Heck des Autos schlafen kann.

Plant ihr eher zu campen, so ist es natürlich auch vollkommen ausreichend ein kleineres Auto zu mieten.

Da es in Kanada auch sehr entlegene Orte gibt, kann es durchaus sein, dass ihr um ein Offroad Fahrzeug nicht drum herum kommt.

Die Informationen über die meisten Straßen findet ihr natürlich im Netz. Reiseführer oder lokal Touristeninformationen können euch hier allerdings auch Auskunft über die Befahrbarkeit der Straßen geben.

Variante 2: Auto kaufen

Wann lohnt es sich ein Auto zu kaufen

Ein Auto ist eine Anschaffung für mehrere Monate. Man sollte somit sicher sein, dass man den Unterhalt für das Auto aufbringen kann. Es wäre außerdem ratsam zu kalkulieren, ob der Kauf schlussendlich billiger als das Mieten ist.

Für einen einzelnen Roadtrip muss man sich eigentlich nicht ein Auto kaufen. Das Risiko teure Reparaturen durchzuführen ist doch recht hoch, da man sich ja schließlich nicht immer für die neuesten Autos entscheiden kann.

Also plant ihr eine längere Reise, oder habt ihr bereits genug Geld erarbeitet um den Rest eueres Aufenthalts nicht mehr arbeiten zu müssen, so ist ein Kauf wohl die bessere Option.

Was es zu beachten gibt

Vor dem Kauf solltet ihr euch wirklich etwas im Internet erkundigen welche Fahrzeuge zuverlässig fahren und eine lange Lebensdauer haben. Hier solltet ihr allerdings trotzdem schauen, dass euer Auto so wenig wie möglich Kilometer hat. Desto mehr Kilometer ein Auto hat, desto warscheinlicher wird ein Motorschaden bzw. desto häufiger werde die anfallenden Reparaturen.

Im Internet findet ihr auch wichtige Tipps, auf welche Dinge ihr bei einem Auto bei einem Kauf achten sollt. Vielleicht dürft ihr das Auto ja Probe fahren und bekommt somit ein besseres Gefühl für das Auto.

In Deutschland könnt ihr auch einfach mal zu der Kfz Werkstatt eures Vertrauens gehen und nachfragen auf welche Details ihr am meisten Wert legen sollt und welche Dinge ihr vor der Bezahlung abchecken sollt. So seid ihr auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Für einen Kauf solltet ihr in etwa 3000$ oder mehr einplanen.

Welches Auto ist das richtige

Hier könne wir natürlich zu einem Kauf eines Minivans raten. Deren Vorteil ist vor allem der große Stauraum wenn die hintern Sitze umgeklappt sind. Hier kann man bequem auch mal zu dritt drin schlafen.

In die große Ladefläche kann man zudem richtig schön ein Gerüst hinein bauen auf dem man schläft und unter dem man sein Gepäck verstauen kann.

Für solche Unternehmungen braucht man allerdings das richtige Material und Werkzeug.

Der GMC Safari oder Savana eignen sich prima für solche Umbauten. Ob ihr im hinteren Teil Fenster haben wollt bleibt euch überlassen.

Als Alternative können wir euch auch noch den Dodge Caravan empfehlen. Von dieser Art gibt es wirklich ziemlich viele Autos zu verkaufen, in Vancouver wie auch im Rest von Kanada.

Da es hier so viele Angebote gibt, ist der Preis auch relativ gering, sodass man das ein oder andere „Schnäppchen“ machen kann.

Ein Pick Up ist natürlich auch eine Alternative. Vor allem kann man mit diesen Autos auch die entlegensten Gegenden von Kanada erkundigen ohne sich Sorgen um die Straßenzustände machen zu müssen. Leider ist diese Alternative teurer als die beiden anderen.

Packliste

Zunächst solltet ihr euch vom Gedanken frei machen, mit einem perfekt gepackten Koffer in die Ferne starten zu können. Viele Dinge werden einem erst dann einfallen wenn man sie wirklich braucht. Um diese Dinge zu minimieren möchten wir euch diese Packliste vorstellen, die auf unseren Erfahrungen vor Ort basiert.

Packliste PDF Download

Hier ein Vorschlag von uns an welche Sachen ihr beim Packen eures Backpacks denken solltet.

Optionale Gegenstände sind Kursiv markiert.

Um euch den Einkauf zu erleichtern haben wir einzelne Artikel mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben direkt verlinkt.

Kleidung

  • 2 lange Hosen
  • 1-2 kurze Hosen (kommt natürlich auch darauf an zu welcher Jahreszeit ihr startet)
  • 7 T-Shirts/ Tops, für Farmjobs auch gerne noch 2-3 alte Shirts, evt. Sport Shirts
  • 2 Pullover, sollten am besten dünn und warm sein denn Hoodies können wirklich viel Platz im Rucksack wegnehmen
  • Badebekleidung
  • Unterwäsche, ungefähr 10x
  • Socken, ungefähr 10x
  • Regenjacke
  • eine etwas wärmere Jacke, hier gibt es Daunenjacken* die sehr dünn aber trotzdem sehr warm sind. Es gibt zudem Daunenjacken mit extrem kleinem Packmaß
  • Mütze
  • Schal
  • Handschuhe
  • kurze Sporthose
  • Schlafbekleidung
  • 2 Handtücher, am besten aus Mikrofaser* denn diese Art von Handtüchern ist sehr dünn/ klein, kann aber trotzdem sehr viel Wasser aufnehmen

Schuhwerk

  • festes Schuhwerk für eine Wanderung/ Arbeit
  • Sneakers die man unter sämtliche Kleidung anziehen kann, sollten also am besten neutral gehalten werden
  • Flip Flops für manche Duschen und den Aufenthalt an Badeorten
  • Jogging Schuhe für Touren durch die Stadt

Ausrüstung

  • Geldbeutel mit kanadischen Dollars, Kreditkarte und Bankkarte
  • Sonnenbrille
  • Taschenmesser
  • Taschenlampe/ Kopflampe*
  • Dokumentenmappe
  • Bauchtasche* für Bargeld und Karten
  • Vorhängeschloss für die Schließfächer im Hostel
  • Waschmittel, Rei in der Tube
  • Stifte und kleiner Block
  • schön ist es immer einen eigenen Block für einen Reisebericht dabei zu haben
  • Seil, kann man für viele verschiedene Aufgaben einsetzen (Wäscheleine, Abspannleine…)
  • Schlafsack
  • Isomatte
  • kleines Wörterbuch, evt. als App
  • Reiseführer
  • Set aus Plastiktellern, sollte am besten mikrowellentauglich sein
  • Feuerzeug
  • Kabelbinder
  • Nähzeug
  • Plastikbeutel zum Einpacken von Lebensmittel
  • größerer Beutel für dreckige Wäsche
  • wasserdichter Beutel* für die wichtigsten elektronischen Geräte
  • Kompass
  • Fernglas

Manche Punkte sind vor allem dann relevant, wenn man auch plant auf Wandertouren zu gehen und sich viel Outdoor bewegt.

Elektronik

  • Handy
  • Kamera
  • Laptop
  • Action Cam*
  • Festplatte* mit genügend Speicherplatz um ein Jahr Fotos und Dokumente darauf zu speichern, also etwa 1 TB
  • Ladegeräte für alle elektronischen Geräte
  • Adapter* für die Steckdosen in Kanada
  • Kopfhörer

Kulturbeutel (am besten zum aufhängen)

  • Zahnbürste
  • Zahnpasta
  • Duschgel
  • Bürste/ Kamm
  • Rasierer + Rasierschaum
  • Deo-Spray
  • Parfüm
  • Creme
  • Labello
  • Sonnencreme
  • Haargummis
  • Haarspray/ Gel/ Wachs
  • Nagelklipse/ Nagelschere
  • Pinzette

Apotheke

  • Pflaster
  • Wundsalbe
  • Schmerzmittel
  • Desinfektionsspray
  • Salbe gegen Mückenstiche
  • individuell benötigte Medikamente
  • Antihistamine
  • Antibiotikum

Dokumente

  • Flugtickets
  • Reisepass, muss den gesamten Aufenthalt gültig sein
  • Nachweis der Krankenversicherung
  • Bestätigung des Visum
  • Zahlungsbestätigung vom Visum
  • Kreditkarte
  • Führerschein und internationaler Führerschein
  • Kontoauszug
  • Passbilder
  • polizeiliches Führungszeugnis mit beglaubigter Übersetzung
  • Impfpass, sofern ihr einen besitzt
  • ausgedruckten englischen Lebenslauf
  • Adressen der ersten Unterkunft
  • Notfallnummern
  • evt. könnt ihr euch auch von eurem Artz einen medizinischen Bescheid eurer Blutgruppe geben lassen

Von diesen Dokumenten solltet ihr auch eine digitale Version auf einem Speichermedium anfertigen. So habt ihr im Falle eines Diebstahl alle Dokumente noch einmal in digitaler Form und könnt Sie so problemlos noch einmal ausdrucken.

Selbstverständlich braucht ihr um all eurer Zeug mitzunehmen auch einen großen Koffer oder im Optimalfall einen Backpack mit etwa 80 Liter Volumen.

Hier gehts zum Download der Packliste: Packliste PDF Download

Reiseführer, Karten und Apps

Reiseführer

Mit einem Reiseführer kann man sich auch schon vor dem Abflug auf die Region der Ankunft vorbereiten. Die Fülle an verschiedenen Anbietern macht die Auswahl auf jeden Fall nicht leicht.

Wenig Sinn macht es, sich einen Reiseführer von nur einer Stadt zu kaufen, denn normalerweise macht man ja Work & Travel um das ganze Land oder zumindestens große Teile davon zu besichtigen.

Ein Überblick über das ganze Land ist hier von deutlichem Vorteil.

Zu empfehlen ist vor allem der Reiseführer von Lonely Planet* der eine sehr gute Übersicht über das ganze Land bietet. Positiv ist uns aufgefallen, dass das Buch nicht mit Bildern vollgestopft ist, sondern dass genauere Beschreibungen und  Erklärungen im Vordergrund stehen. So bringt Lonely Planet die wichtigsten Informationen über das ganze Land gut auf den Punkt. Für eine Reise durch ganz Kanada also bestens zu empfehlen.

Ist man sich bereits vor der Reise word-1391379_640
sicher, dass man sich z.B. nur im Westen oder Osten aufhalten möchte, so ist es dennoch nicht verkehrt ein Exemplar für die entsprechende Region zu erwerben. Für den Westen können wir so am besten den Reiseführer „Kanada der ganze Westen mit Alaska*“ vom Anbieter „Reise Know How“ empfehlen.

Für den Osten können wir vor allem zu dem Kauf des Reiseführers von Marco Polo* raten. Dieser hat uns vor allem wegen der hervorgehobenen Highlights die Reiseplanung sehr erleichtert.

Karten

Richtiges Kartenmaterial besorgt man sich am besten vor Ort.

Es ist unmöglich für jede Stadt die man sehen möchte das passende Kartenmaterial mitzunehmen.

In jeder Stadt werdet ihr Touristeninformationen mit ausreichend Kartenmaterial zu der entsprechenden Region finden. Zudem sind diese Karten häufig umsonst oder sehr günstig.

Hier könnt ihr euch auch mit genügend Prospekten über Attraktionen der Region eindecken.

Alternativ kann man sich natürlich auch Offline-Karten in der Form von Apps herunterladen, die den Vorteil haben, dass sie meist kostenlos sind und man Sie nach dem Verlassen der Stadt oder Region wieder löschen kann.

Dies ist womöglich die beste Möglichkeit, denn sie verbrauchen am wenigsten Platz und es gibt häufig eine gute Navigationsfunktion mit der man sich auch in den großen Städten Kanadas zielsicher bewegen kann – und das ohne Internetverbindung.

Apps

Zu empfehlende Apps sind:

  • Canada von Triposo
  • Canada -Country Guide- von tripwolf
  • Craiglist
  • Around Me

Canada von Triposo

Die erste App von Triposo bietet sehr gutes Kartenmaterial für ganz Kanada. So auch einen Stadtführer für die größten Städte und viele andere Reiseziele in ganz Kanada.

Die App zeigt auf einen Blick die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten sowie die besten Restaurants in der Umgebung an. Die selbe Funktion gibt es auch für die beliebtesten Clubs und Bars.

Positiv dabei: alle Informationen sind kostenlos. Man muss sich also nicht extra investieren um den vollen Umfang der App zu nutzen.

Canada -Country Guide- von tripwolf

Die zweite App bietet zu den einzelnen Städten gutes Kartenmaterial und hilfreiche Informationen. Zudem gibt es hier passende Tagestouren mit denen sich die Städte wunderbar erkunden lassen. Dies ist allerdings nur für die Nutzer der Premium Funktion verfügbar. Die Informationen basieren auf den Reiseführern von Marco Polo.

Craiglist

ipad-632394_640Die App Craiglist ist in etwa mit Ebay
Kleinanzeigen vergleichbar. Hier findet man sämtliche Angebote für Autos, Jobs sowie Wohnungen. Es gibt also eigentlich nichts, was man hier nicht kaufen kann.

Vertreten sind die Inhalte  der kostenpflichtigen App auch im Internet. Hier kann man sich einen Eindruck verschaffen ob es lohnenswert ist diese App anzuschaffen.

Around Me

Die App Around Me ist unserer Meinung nach ein absolutes Muss.

Hier werden Banken, Bars, Tankstellen, Apotheken, Krankenhäuser, Geschäfte, Restaurants, Hotels, Kinos, Kaufhäuser, Taxen und Theater in deiner Umgebung angezeigt. Around Me zeigt eine komplette Liste der Geschäfte der von dir ausgewählten Kategorie in einem gewissen Umkreis an.

Auch eine Navigationsfunktion ist vorhanden die einen sicher zu dem gewünschten Ort führt – vorausgesetzt man verfügt über eine Internetverbindung.

Sozialversicherungsnummer

Wenn ihr vorhabt in Kanada zu arbeiten braucht ihr in jedem Fall eine Sozialversicherungsnummer. In Vancouver gibt es das Sinclair Center in der West Hasting Street in dem ihr dieses Dokumente beantragen könnt. Wenn ihr in Montréal startet müsst ihr in den Service Canada Centre und in Toronto könnt ihr die SIN hier beantragen.

In dem entsprechenden Büro legt man seine Arbeitserlaubnis und den Reisepass vor.

Bei dem darauffolgenden Gespräch mit dem zuständigen Sachbearbeiter muss man dieselben Dokumente bereithalten.

Zunächst wird man aufgefordert sich eine Einverständniserklärung auf Deutsch eine durchzulesen.

Im folgenden werden einem noch einige Fragen gestellt. Diese sind:

  • Vor und Nachname des Vaters
  • Vor-, Nach- und Geburtsname der Mutter
  • Vorhandensein eines Zwillingsbruders bzw. einer Zwillingsschwester
  • eventuelle Änderung des Nachnamens

Zum Schluss wird einem eine Sicherheitsfrage zugeteilt die bei weiteren Beantragungen bei denen man die Sozialversicherungsnummer braucht abgefragt werden kann. Die Antwort sollte man sich  also gut merken. Meist handelt es sich um den Geburtsnamen der Mutter.

Was ihr also immer für die Beantragung eurer Sozialversicherungsnummer braucht:

  • Reisepass
  • Arbeitserlaubnis in Form des Working Holiday Visum
  • sämtliche Namen eurer Eltern
  • falls vorhanden ehemaligen Namen von euch

Insgesamt dauert die Beantragung der Social Insurance Number etwa 15 Minuten – abgesehen von möglichen Wartezeiten.

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